Meinungen

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einige Meinungen ehemaliger Studenten zum Studium Feinwerktechnik an der TU Dresden

Ein Erfahrungsbericht zur Verbindung "Tagung Feinwerktechnik" mit Firmenbesuch bei Siemens (2013)

„Der Besuch bei Siemens wird mir noch lange in guter Erinnerung bleiben. Mit großer Aufregung bin ich an diesem Morgen ins Auto gestiegen. Es war eine kleine Herausforderung für mich einen Vortrag vor so erwartungsvollem Publikum zu halten und umso glücklicher bin ich diese gemeistert zu haben. Die Vorstellungsstunde war ein toller Auftakt für den überaus gelungenen Tag. Alle Mühen im Vorhinein haben sich gelohnt. Die Freundlichkeit und die gute Planung der Mitarbeiter, um uns den Aufenthalt so spannend und gehaltvoll wie möglich zu gestalten, waren wirklich großartig. Und so können wir alle frisch motiviert in das neue Semester starten.“ Karolin Franke (mehr zum Bericht: [1] )


D. B. Pinhal (CADFEM GmbH; Grafing b. München):

"Als Trainee für CAE (Computer-Aided-Engineering) führe ich Machbarkeitsanalysen im Bereich der numerischen Simulation durch und stehe unseren Kunden bei ihren Simulationsvorhaben zur Seite. Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist die Finite-Elemente-Methode (FEM). In der heutigen Zeit ist der Prozess der Produktentstehung durch mehrere widersprüchliche "Trends" charakterisiert. Den Forderungen nach kürzeren Entwicklungszeiten, Materialersparnis und Umweltfreundlichkeit stehen die der höheren Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit gegenüber. Nur durch numerische Simulation sind Entwicklungsingenieure dieser herausfordernden Aufgabe gewachsen. Dabei hat sich die FEM in der industriellen Praxis durchgesetzt. Ich bin Absolvent der TU Dresden, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und hatte die Vertiefungsrichtung Feinwerk- und Mikrotechnik belegt. Schwerpunkt der Ausbildung dieser Studienrichtung ist eindeutig die Entwicklung von technischen Produkten. Dabei wird neben der traditionelle Konstruktionslehre auch viel Wert auf die konstruktionsbegleitende Simulation gelegt. Studenten, die diese Studienrichtung gewählt haben, werden durch kompetente Mitarbeiter mit der Thematik der numerischen Simulation vertraut gemacht. Studienbegleitende Praktika und die Möglichkeit solche Methoden während der Studien- bzw. Diplomarbeit anzuwenden runden den Lernprozess ab. Besonders begrüßenswert ist, dass Studenten mit Softwarepaketen arbeiten können, die tatsächlich in der industriellen Praxis verwendet werden. Somit sind die Absolventen auch in Zukunft den steigenden Marktanforderungen bei der Produktentwicklung gewachsen."

C. Wall (Konzeptentwicklung Fahrzeuge, Audi AG):

"Schon im Studium vermittelte Themen, wie umfassender Entwicklungsprozess, CAD-Konstruktion, Problemanalyse und interdisziplinäres Arbeiten, aber auch Teamarbeit, Eigen- und Fremdleistungsmanagement gehören heute zur täglichen Arbeit. Ein Automobil stellt immer den bestmöglichen Kompromiss aus einer Vielzahl von Idealvorstellungen unterschiedlicher Fachbereiche dar. Es ist zwingend erforderlich, neben den detaillierten Kenntnissen seines eigenen Fachbereiches auch die Anforderungen und Probleme der anderen, beispielsweise mechanische Karosseriestrukturen, Fügetechniken, Werkstoffe, Crash-Simulationen, aber auch wirtschaftliche Grundlagen, im Grundsatz zu verstehen. Diese Punkte erlauben mir rückblickend den Studiengang Elektrotechnik/ Feinwerktechnik als eine äußerst effektive Kombination zweier grundlegender Fächer zu sehen, die bei entsprechenden Studienleistungen in allen technischen Unternehmen sehr gefragt sind."


H. Richter (Konstruktion, Xenon Automatisierungstechnik GmbH):

"Als Konstrukteur und Projektleiter umfasst mein heutiges Tätigkeitsfeld die Entwicklung und die Konstruktion von Montageanlagen für feinwerktechnische Baugruppen sowie das Betreuen der Anlagen vom Auftragseingang bis zur Übergabe an den Kunden. Reizvoll ist die Vielfalt der Tätigkeiten sowie die große Bandbreite der Einsatzgebiete der Automaten. Eine hervorragende Vorbereitung auf diese Aufgaben ist das Studium der Feinwerktechnik in Dresden. Besonders haben mir die Tätigkeit als Hilfsassistent und die verschiedenen Belegarbeiten (Studienarbeit, Praktikum FWT, Beleg 'Elektronische Gerätetechnik', Diplomarbeit) geholfen. Dabei wurde einerseits das selbständige wissenschaftliche Arbeiten vermittelt, andererseits auch die Teamarbeit und das Führen eines Teams trainiert. Gerade das Verbinden von Theorie mit praktischen Aufgabenstellungen und Experimenten wird durch die die Vorlesungen begleitenden Praktika und Belege sehr anschaulich und einprägsam vermittelt. In den Vorlesungen der Feinwerktechnik wird ein Überblick zu technischen Lösungen und zu Methoden zur Lösungsfindung gegeben. Das bildet eine gute Grundlage, um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten und sich auch in unbekannte Gebiete einzuarbeiten. Bei der Entwicklung von Montageanlagen für innovative Produkte sind für den Montageprozess ebenso innovative Lösungen gefragt. Dafür ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen von der Konstruktion über die Montage bis hin zur Steuerungsentwicklung und -programmierung ebenso unablässig, wie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachgebieten innerhalb der Abteilungen. Als besonders vorteilhaft dafür empfinde ich den elektrotechnischen Hintergrund des Grundstudiums mit der darauf aufbauenden Spezialisierung in die Mechanik."


F. Hofmann (Entwicklung, Physik Instrumente GmbH):

"Als Entwicklungsgruppenleiter für Mikrostelltechnik umfasst mein heutiges Tätigkeitsfeld die Entwicklung und Konstruktion komplexer mechatronischer Geräte. Derartige Systeme lassen sich nur unter Berücksichtigung der komplexen Eigenschaften und Wechselwirkungen der einzelnen Komponenten aus Mechanik, Elektronik und Rechentechnik erfolgreich entwickeln. Spezialisten aus den einzelnen Bereichen müssen deshalb interaktiv zusammenarbeiten und zielgerichtet geführt werden. Dazu ist es notwendig, anwendungsbereite Grundlagenkenntnisse aus allen Fachbereichen sowie vertiefendes Spezialwissen auf einzelnen Gebieten zu besitzen. Das Studium der Feinwerktechnik in Dresden bietet für derartige Aufgaben eine ideale Grundlage. Besonders das Verbinden von Theorie mit praktischen Aufgabenstellungen und Experimenten bereitet die künftigen Absolventen gut auf ihre industriellen Aufgaben vor."

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